Demo: CETA & TTIP stoppen in Köln

Das Aktionsbündnis „Stop TTIP und CETA Oberberg“ lädt ein zur:

„Demo CETA & TTIP stoppen in Köln“

am Samstag, dem 17. September 2016

Jetzt geht es in die entscheidende Phase! Der Trägerkreis aus 30 Organisationen ruft zu
bundesweiten Großdemonstrationen gegen CETA und TTIP auf – am 17. September
zeitgleich in 7 Städten. Gemeinsam werden wir ein klares Signal für einen gerechten
Welthandel setzen!
Für einen gerechten Welthandel: CETA & TTIP stoppen! – Jetzt wird entschieden!

Damit auch viele Oberberger an der Demo in Köln teilnehmen können, haben wir zwei
Bahnreisen organisiert.
Hier die Abfahrtszeiten und die Zusteigemöglichkeiten für Oberberg-Mitte:

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Anmeldungen für diese Fahrt sind unter der E-Mail Adresse: dirk.johanns@bund.net möglich.
Bitten geben Sie bei der Anmeldung den Zusteige-Bahnhof und die Personenzahl an.
Die Rückfahrt von Deutz ist für 17:26 Uhr vorgesehen. Die Ankunft in Dieringhausen wäre
dann um 19:16 Uhr. (für die anderen Haltestellen entsprechend später).

Die Fahrkosten (Hin-und Rückfahrt) für ein 5er Ticket (5 Personen) betragen
ab Marienheide – Engelskirchen 26,10 € (Preisstufe 4)
ab Meinerzhagen 35,90 €. (Preisstufe 5)

Für Rückfragen steht Ihnen Dirk Johanns vom BUND-Oberberg aus Gummersbach
unter der Telefonnummer (0 22 61) 7 83 82 nach 17:00 Uhr zur Verfügung. Um
entsprechende Kapazitäten beim Schienersatzverkehr nutzen zu können, ist es
beabsichtigt, eine Gruppenfahrt bei der DB Regio anzumelden. Um besser planen zu
können, bitten wir Sie, sich spätesten bis Mittwoch den 14. September anmelden.

Und für Oberberg Süd:

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Anmeldungen sind unter den E-Mail Adressen: friedrich.schoebel@bund.net oder bei
ulrich.koester@bund.net möglich.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Zusteige-Bahnhof und die Personenzahl an.
Die Rückfahrt von Deutz ist für 17:25 Uhr vorgesehen. Die Ankunft in Schladern wäre dann
um 18:09 Uhr.

Die Fahrkosten (Hin-und Rückfahrt) für ein 5er Ticket (5 Personen) betragen
ab Schladern 35,90 €. (Preisstufe 5)

 Für Rückfragen steht Ihnen Dirk Johanns vom BUND-Oberberg aus Gummersbach
unter der Telefonnummer (0 22 61) 7 83 82 nach 17:00 Uhr zur Verfügung. Um besser
planen zu können, bitten wir Sie, sich spätesten bis Mittwoch den 14. September
anmelden.

 

Photovoltaik lohnt sich immer noch!

Eine 4,68kWp -Anlage auf dem Haus von Isolde Werst und Dr. Franz Meuter

Photovoltaik, also die Stromerzeugung aus Sonnenlicht, wird heute von Vielen abgelehnt. Sie sei nicht mehr zeitgemäß, die Investitionen in die teuren Anlagen würden sich nicht lohnen, sie sei auch gar nicht günstig für den Klimaschutz, denn der Sonnenstrom würde unnütz verpuffen und schließlich sei sie schädlich für die Stromnetze, weil Strom aus der Sonnenkraft über weite Strecken transportiert werden müsse, was mangels dafür ausgebauter Netze zum baldigen Kollaps führe. So die Kritiker der Photovoltaik! Aber wir glauben, dass all diese Argumente falsch sind und dass Photovoltaik gerade jetzt eine Zukunft hat. Und zwar nicht nur für Idealisten und Klimaschützer, sondern auch für kühle Rechner, Firmen und alle anderen aufmerksame Bürger. Das wollen wir an Beispielen aus dem Oberbergischen belegen, bei denen zunächst die Investoren zu Wort kommen und ihre Beweggründe erklären können. Wir vom Klimabündnis Oberberg bewerten danach die wirtschaftliche Wirkung der Anlage und ihre Auswirkung auf die Stromversorgung und den Klimaschutz. Jeder Leser kann dann selbst entscheiden, ob sich Photovoltaik heute noch lohnt – für den Geldbeutel und/oder fürs Klima!

Unser erstes Beispiel ist das Ehepaar  Isolde Werst und Dr. Franz Meuter aus Wiehl-Großfischbach.Franz Meuter und Isolde Werst schreiben in einem Brief, warum sie sich die Photovoltaikanlage auf ihrem Haus errichten haben lassen:

„Warum wir uns die Photovoltaik-Anlage zugelegt haben? Jetzt sind wir stolz und glücklich. Auch ohne die stark reduzierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat unsere am 11.3.2015 installierte Photovoltaikanlage mit 4,68 kWp im vergangenen Jahr unseren gesamten Strom-Vorjahresverbrauch in eigener Regie produziert.

Der erzeugte Strom wird als erstes in der Grundversorgung des Hauses genutzt (Kühltruhe, Kühlschrank,Waschmaschine, Herd, Steckdosen). Nach dieser Deckung des Grundbedarfs wird die überschüssige Energie in einem 2 kWh-Speicher bereitgehalten für die Abendstunden (ohne Sonne) und dieser Speicher ist morgens leer.

Wenn die Sonne uns besonders wohl gesonnen ist und sehr viel Strom erzeugt, wird dieser darüber hinaus erzeugte und im Haus nicht benötigte Strom ins allgemeine Stromnetz für 12,5 Cent/kWh eingespeist, aber nur wenn der Speicher voll ist. Für jede nicht aus dem Netz bezogene kWh sparen wir 25 Cent, für jede eingespeiste kWh verdienen wir 12,5 Cent. Übrigens, die gesamte Mehrwertsteuer für die Errichtung der Anlage hat uns das Finanzamt obendrauf geschenkt.
Für weitere Informationen, auch für eine Besichtigung unserer Anlage stehen wir gerne zur Verfügung.

Sonne sei Dank!

Isolde Werst      Dr. Franz Meuter“

 

In Zahlen:
Gesamterzeugte Energie                     4461 kWh
Einspeisung ins Netz                            2528 kWh
Strombezug aus dem Netz                  1865 kWh
Eigenverbrauch                                    1933 kWh
Eigenverbrauch bislang in %                     43,3%Auch die Zeitung berichtetet darüber.
Zeitungsbericht aufrufen 

Bewertung und Stellungsnahme durch das Klimabündnis Oberberg:

Mit der erzeugten Jahresenergie durch die Photovoltaikanlage konnten insgesamt 2605,22 Kg CO2 vermieden werden. Der CO2 Emissionsfaktor besagt, dass mit jeder KWh an Strom der konventionell erzeugt wird, auch 0,584 Kg CO2 entstehen.

Erzeugte Jahres-Energie in kWh Vermiedene CO2 Emissionen in Kg Vermiedene Menge CO2 in m3 CO2 Emissionsfaktor in kg/kWh für 2012 Quelle: Umweltbundesamt spezifische Dichte von CO2 in Kg/m3
4461 2605,22 1317,77 0,584 1,977

Die Anlage ist nach Süden ausgerichtet.
Die Jahreskennzahl der Anlage beträgt 4461 kWh/ 4,68kW = 952,2 kWh/kW.
Die Jahreskennzahl ist für oberbergische Verhältnisse sehr gut.
Der Jahrestromverbrauch des Ehepaars Meuter/Werst betrug 3798 kWh.

Eigenverbrauch 1933 kWh
Strombezug aus dem Netz 1865 kWh
Summe 3798 kWh

Die Fotovoltaikanlage hat mit einem Jahresertrag von 4461 kWh mehr erzeugt, als im Haushalt mit 3798 kWh selbst verbraucht wurde.
Von dem Jahresertrag der Photovoltaikanlage mit 4461 kWh sind 43,3% somit 1933 kWh im eigenen Haushalt selbst genutzt worden.
Bezogen auf den Jahresstromverbrauch des Ehepaars Meuter/Werst von 3798 kWh bedeutet dies, dass der Haushalt bezogen auf ein Jahr, sich zu (1933 / 3798 = 0,508) 50.8% selbst versorgen konnte.

Wirtschaftliche Betrachtung:
Obwohl die Einspeisevergütung nach dem „Erneuerbaren-Energie-Gesetz“ stark gesunken ist, lohnt es sich doch eine auf den Haushalt zu geschnittene Photovoltaikanlage zu errichten. Die Einspeisevergütung für Anlagen mit kleiner als 30kWp Nennleistung ist innerhalb von 10 Jahren kontinuierlich von 54,6 Cent im Jahr 2005 auf 12,5 Cent im Jahr 2015 gesunken. Laut Statistik hat sich der Strompreis innerhalb der letzten 12 Jahre nahezu verdoppelt.

Der wirtschaftliche Gewinn kommt durch 2 Faktoren zustande:

  • Durch die Nutzung des erzeugten Stroms für den Eigenverbrauch.
  • Die Erstellungskosten einer Photovoltaikanlage sind etwa auf 1/3 der  Erstellungskosten vor 12 Jahren gesunken.

Aus der Erfahrung die der Verein NOVE e.V. mit Photovoltaikanlagen hat, ist davon auszugehen, dass die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage 30 Jahre und mehr beträgt.

Es wäre sehr schön, wenn das aufgezeigte Beispiel Nachahmer finden würde.

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Das interkulturelle Gartenprojekt gedeiht

Das interkulturelle Gartenprojekt mit Geflüchteten wächst und gedeiht

Sieben Flüchtlingsfamilien in Wiehl mit über 40 Angehörigen können in diesen Tagen den ersten Salat aus eigener Erzeugung ernten. Die knackigen Bio-Salate wachsen in Hochbeeten und Gärten, die seit dem zeitigen Frühjahr mit tatkräftiger Unterstützung einheimischer Gärtnerinnen und Gärtner unmittelbar bei ihren Unterkünften in Bielstein, Morkepütz, Wiehl und Oberwiehl angelegt worden sind. Blumen und Kräuter, Kohl und Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln, Mangold, Zucchini, Auberginen und Paprika tragen zur Selbstversorgung bei.

Etwa 5000 Pflänzchen hat Bio-Gartenfachmann Franz Meuter gemeinsam mit Geflüchteten und Mitgliedern des interkulturellen Gartenprojektes in seinem Gewächshaustunnel vorgezogen und an die verschiedenen Standorte verteilt. Dort werden sie jetzt liebevoll gepflegt. Bis es so weit war, gab es nach den ersten beiden Treffen im Winter viel Arbeit – und erfreulich viel Unterstützung aus der Bevölkerung. Kompost, Mutterboden und Pferdemist mussten anhängerweise besorgt und ausgebracht werden. Biobauer Ufer aus Bierenbachtal spendete Saatkartoffeln, Mitglieder der Initiative stellten Gartengeräte oder Stauden zur Verfügung, eine Firma spendetet Paletten, Freunde gaben Geld für Holz und Schrauben, Vermieter erlaubten großzügig, dass ihr Rasen im Vorgarten umgegraben und in Gemüsebeete verwandelt wurde.

Für die Familien aus Syrien, dem Libanon und Afghanistan ist dabei manches neu. Wann genau sollte Kopfsalat geerntet werden? Wie etwa bereitet man Mangold zu? Wie werden Paprika und Auberginen im vergleichsweise kühlen deutschen Klima gedeihen? Wachsen hier auch Kichererbsen? Welches fremde Unkraut muss gejätet werden? Was tun gegen gefräßige Schnecken? Und wie wird der Koriander wachsen, den Franz Meuter auf besonderen Wunsch ins Sortiment aufgenommen hat? „Für unsere Küche ist Koriander unentbehrlich“, so der gelernte Elektriker Emad F. aus Syrien, der leidenschaftlich gerne kocht und davon träumt, hier ein Spezialitätenrestaurant zu eröffnen. Aber bis dahin ist der Weg noch weit. Vorerst heißt es, in der Fremde ankommen, möglichst viel Deutsch lernen und warten – genau wie beim Gärtnern auch. Beziehungen und Pflanzen wachsen langsam und wollen gepflegt sein.

Gemeinsam „ackern“, feiern, lernen“

Im Neu-Land ankommen und Wurzeln schlagen, dazu will das interkulturelle Bio-Gartenprojekt gerne beitragen, das aus der BI Oberberg Süd hervorgegangen ist und zur Flüchtlingshilfe Wiehl gehört. Denn gemeinsames Gärtnern verbindet. Das wurde etwa deutlich, als Einheimische und Geflüchtete im März trotz Regen, Kälte und Sprachbarriere gemeinsam das erste Hochbeet zimmerten. „Dabei haben wir die Gastfreundschaft der Neu-Wiehler genossen, denn zum Aufwärmen boten uns die Frauen heißen Tee und leckere Plätzchen“, erinnert sich ein Mitglied des Gartenprojektes.

Natürlich wird nicht nur „geackert“, sondern auch gefeiert. Beim ersten interkulturellen Sommerfest in Großfischbach sorgten ein leckeres, gut bestücktes Mitbringbuffet und Lieder zur Gitarre für gute Laune und Kontakt. Dabei zeigte sich, dass Lernen keine Einbahnstraße ist. „Wie antwortet man auf ‚Salam Aleikum‘?“ Eine Frage, auf Muhammad. nach nur 8 Monaten Schulbesuch in Wiehl problemlos auf Deutsch antwortet. Und Was heißt eigentlich ‚Aubergine‘ auf Arabisch?“. Gut dass es für solche Fragen das Smartphone gibt, das für Geflüchtet so etwas wie die Nabelschnur in die Heimat und unentbehrlich zur Orientierung in Deutschland ist. Emad F. etwa öffnete bei solchen Fragen seine deutsch-arabische Bilder-App. Die zeigt Gemüse und Früchte und benennt sie in zwei Sprachen. „Meine Güte, ist es schwierig, sich den arabischen Namen zu merken. Und ihr müsst alle Worte neu lernen“, so das Echo des arabisch-deutschen Schnellkurses am Rande des Festes.

Weitere Lern- und Begegnungsmöglichkeiten sind deshalb angedacht. Geplant ist etwa ein Erntedankfest im Herbst. Im familiären Rahmen wollen die „Gartenpaten“ mit „ihren“ Geflüchteten die für sie zum Teil unbekannten Gemüsen wie Mangold oder Grünkohl zubereiten. – Und Emad F. hat schon zum Fest mit syrischen Spezialitäten eingeladen – natürlich auch mit Koriander!

Text: Karin Vorländer

 

Menschenkette gegen Rassismus in Gummersbach

Der Verein „Oberberg ist bunt – nicht braun“ und die Nümbrechter Ortsgruppe von „Terre des Hommes“ rufen zu einer Menschenkette gegen Rassismus, für Menschenrechte und Vielfalt auf.

Samstag, 18.6.2016 ab 12:00 Uhr auf dem Lindenplatz in Gummersbach

Die Aktion wird bis etwa 13:00 Uhr dauern.

„Oberberg ist bunt“ schreibt dazu: „Doch da geht noch mehr, wenn ihr alle als Multiplikatoren wirkt: Sprecht Vereine, Gruppen, Parteien, Religionsgemeinschaften an, damit sie sich beteiligen!
Wer eine gute Idee für Punkte in Gummersbach (Stadtkern) hat, die durch die Kette verknüpft werden können, soll sie bitte melden. Am besten natürlich direkt mit einer Gruppe Menschen, die am 18. Juni die Verbindung mit diesem Punkt bilden können. (Beispiele könnten das Jugendzentrum, der Gedenkstein für die Familie Simons, die Kirchen, Halle 32 oder die „Schwalbe-Arena“ sein –  wenn sich Leute finden, die die Kette entsprechend lang machen.) Vielleicht kann aus der Kette ja auch ein Stern werden.
Es ist also alles im Fluss – wie groß der Erfolg wird, hängt davon ab, wie weit ihr die Idee hinaus tragt.“

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Aufruf des Klimabündnisses zur Demo gegen TTIP und CETA

Das „Klimabündnis Oberberg“ ruft auf zur:

Demonstration in Hannover am Samstag den 23.April 2016

Ende April beginnt in Hannover die weltweit bedeutendste Industriemesse. TTIP wird dort ein großes Thema sein, denn die Großkonzerne begeistern sich dafür. Millionen Menschen und auch viele kleine und mittlere Unternehmen lehnen das Abkommen jedoch ab. Darum kommen Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama zum Messe-Auftakt: Sie wollen für TTIP die Werbetrommel rühren.

Und nicht nur TTIP, auch CETA wird in Hannover Thema sein. Das EU-Kanada-Abkommen gilt als Blaupause für TTIP, die Ratifizierung soll in diesem Jahr beginnen. Mit CETA droht uns TTIP „durch die Hintertür“.

Ein breites Bündnis ruft zur Demo auf gegen TTIP & CETA. Damit auch wir Oberberger daran teilnehmen können, bietet freundlicherweise „Attac- Siegen“ uns Oberberger ein Busmitfahrmöglichkeit an. Der Bus startet in Siegen an der Siegerlandhalle.

Hier die Abfahrtszeiten und die Zusteigemöglichkeiten:

Abfahrt Zusteige-Ort
07:00 Uhr Siegen, Siegerlandhalle
07:25 Uhr Wenden, Park & Ride Parkplatz  A29 , BAB A4 
07:35 Uhr Olpe, Busbahnhof
08:00 Uhr Lüdenscheid, Park & Ride Parkplatz  an der Abfahrt A14, BAB A45 


Die Fahrtkosten betragen pro Person 25 €, ermäßigtes Ticket 10€, Soliticket 30 €.
Eine Anmeldung ist bei Anita Beyer unter der E-Mail Adresse siegen@attac.de möglich.
Bei der Anmeldung bitte den Zusteige-Ort und die Personenzahl angeben.
Bitte 10 Minuten vor der Abfahrt am Zusteigeort anwesend sein!

Die Rückkehr von Hannover ist für 17:00 Uhr vorgesehen.

Achtung, bitte beachten:

Aufgrund der großen Nachfrage ist der Siegener Bus mit 50 Personen derzeitig ausgebucht. Um den Siegener Bus zu entlasten, bieten der BUND OBERBERG, das Bündnis STOP TTIP Siegerland und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Oberberg einen zweiten Bus nach Hannover an:

Abfahrtszeiten:

ab Gummersbach-Dieringhausen, Bhf: 7:30 Uhr
ab Meinerzhagen,ZOB: 8:00 Uhr
ab Lüdenscheid Park&Ride nur eventuell (bevorzuge Siegener Bus!)
Rückfahrt von Hannover 17:00 Uhr Ankunft Gummersbach-Dieringhausen: 19:30 Uhr
Kosten ungefähr nach solidarischer Möglichkeit: pro Person: ca. 25 € ?
ermäßigtes Ticket: ca. 10 € ?
Soliticket: 30 €.

Ostermarsch Oberberg 2016

Auch in diesem Jahr finden wieder Ostermärsche statt. Die BürgerInneninitiative Oberberg Süd für den Atomausstieg und die Energiewende  ruft gemeinsam mit Ostermarsch Oberberg ihre Mitglieder, Mitstreiter, Sympathisanten zur Teilnahme auf.

OSTERMARSCH OBERBERG 2016

Fluchtursachen erkennen
        Verantwortliche benennen
                Kriegsursachen beseitigen!

Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!
Hunderttausende von Menschen suchen gegenwärtig in unserem Land Zuflucht, weil ihre Heimatländer durch Armut, Kriege und Terror unbewohnbar geworden sind.  Es wird von einer „Flüchtlingskrise“ gesprochen, als wären die Flüchtlinge Schuld an den Verhältnis­sen, vor denen sie fliehen. Die wahren Fluchtursachen sind die fortgesetzten Kriege in So­malia, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien; die Diktaturen z.B. in Eritrea.

Für diese Fluchtursachen ist Deutschland mit verantwortlich. Am deutlichsten wird das bei den unverminderten deutschen Rüstungsexporten für Oman, Katar und Saudi-Arabien. Aus Saudi-Arabien und der Türkei wird der „Islamische Staat“ unterstützt, dessen wichtigs­ter Nährboden der fortgesetzte Krieg in Syrien ist. Jede Waffe, die aus Deutschland gelie­fert wird, heizt kriegerische Auseinandersetzungen in der Region weiter mit an. Die Folgen be­treplakatr_ostermarsch_2016_vorschlagffen auch Europa direkt.

Wir fordern daher als Sofortmaßnahmen von der Bundesregierung die Zurücknah­me aller Genehmigungen für Rüstungsexporte in den Nahen und Mittleren Osten und von der EU ein striktes allgemeines Waffenembargo!

Wesentliche Fluchtursachen sind auch die erbärmlichen, ausbeuterischen Arbeits- und Lebensbedingungen in den Herkunftsländern. Die nationalen Volkswirtschaften wurden weitgehend zerstört. Das sind Bedingungen für Bürgerkriege und Terror. Die Europäische Union, in der Deutschland die führende Rolle spielt, hat genau wie die USA , Russland und China durch ihre Außenhandelspolitik den wirtschaftlichen Niedergang herbeigeführt.

Wir fordern faire Handelsbedingungen weltweit statt Profit durch Ausbeutung!

Wir beobachten mit Entsetzen, wie sich der Ungeist des Nationalismus bei uns in Europa wieder erhebt. Reaktionäre Nationalisten streben auch in EU-Ländern nach der Macht oder sind schon an den Regierungen beteiligt wie in Polen, in Ungarn, in Kroatien; darüber hinaus in weiteren Ländern des ehemaligen „Ostblocks“ wie der Ukraine und Russland.   Es ist traurig, dass der Nationalismus – ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert, das die Welt in zwei verheerende Kriege getrieben hat – sich wieder verbreitet. Ein Verbrechen ist, wenn Politiker diesen Nationalismus ausnutzen und als Teil ihrer „Geostrategie“ die Menschen gegeneinander hetzen.

Zum Beispiel für die Lösung des Ukrainekonflikts fordern wir eine vollständige De­militarisierung aller Konfliktparteien unter gemeinsamer Kontrolle der Vereinten Nationen und der OSZE! Anstelle von Kämpfen der Großmächte um Einflusssphären muss eine multilaterale Ordnung unter Leitung der UN mit Einbeziehung regionaler Oragnisationen treten.

Trotz aller Warnungen vor weiterer militärischer Eskalation gießt die Bundesregierung Öl ins Feuer, wenn sie die Bundeswehr jetzt auch in Syrien einsetzt. Wie bereits Afghanistan bewiesen hat, bremst das terroristische Aktivitäten nicht, sondern vergrößert nur das Blut­vergießen. Terror lässt sich nicht durch Krieg beenden.

Wir fordern von der Bundesregierung Verhandlungen und andere zivile Konflikt­lösungen sowie die Beendigung aller Bundeswehreinsätze im Ausland!

Ein Kernanliegen des Ostermarsches ist die Abschaffung der Atomwaffen. Dies ist nach wie vor aktuell: zur Zeit ersetzen die USA ihre bisherigen Atomwaffen durch neue, noch gefährlichere. Dies betrifft auch die in Europa stationierten Sprengköpfe. Seit 2010 fordert ein Bundestagsbeschluss, sämtliche US-Atom­waffen aus Deutschland abzuziehen. Dennoch verhält sich die Bundesregierung bis heute verantwortungslos und gibt ihre „nu­kleare Teilhabe“ nicht auf – obwohl der Einsatz von Atomwaffen das Ende dieser Welt be­deuten kann.
Wir fordern: Atomwaffen abschaffen statt modernisieren!

Als Ostermarsch Oberberg erklären wir: Krieg beginnt bei uns, beginnt auch in NRW. Er beginnt in der NATO-Kommandozentrale in Kalkar, in Rüstungsbetrieben wie Rheinmetall in Düsseldorf, in der Urananreicherungsanlage in Gronau oder in Schulen und Universitä­ten, in denen die Bundeswehr Nachwuchs wirbt.

Von unserem Land muss Frieden ausgehen – ohne Rüstungsprodukte, ohne Bun­deswehr – aber mit dem Willen, aus dem menschenverachtenden Kreislauf von Herr­schaft, Rassismus und Krieg auszubrechen.
2016 ist das 30. Jahr nach der Reaktorkatastophe von Tschernobyl und das 5. Jahr nach der Katastrophe von Fukushima. Diese Ereignisse zeigen, wie wenig beherrschbar auch die zivile Nutzung der Atomenergie ist. Auch wenn in Deutschland der Ausstieg aus dieser Hochrisiko-Technologie beschlossen ist: Französische und belgische Reaktoren stehen dicht an unseren Grenzen. Und bei uns – in Gronau – wird Uran für Atomkraftwerke an­gereichert.

Wir fordern: Atomkraftwerke abschalten – bei uns und weltweit! Wenn wir es mit der Energiewende ernst meinen, darf in Deutschland weder Kernbrennstoff noch  Atom­kraftwerks-Technologie produziert werden.

Deshalb treffen wir uns am 26. März 2016 zum OSTERMARSCH OBERBERG
Auftakt 11 Uhr in Gummersbach-Niederseßmar (Am Alten Bahnhof)
Abschluss ab 12 Uhr auf dem Lindenplatz, Gummersbach-Innenstadt

Zweites Treffen des interkulturellen Biogarten-Projekts in Wiehl

WILLKOMMEN! * Welcome * Bienvenue * Hun bixer hatin Sima xer amey * Latscho diwes sintiwale e romale *Bine ati venit * Soo dhawaada *Mirë se erdhët Dobro dosli * Karibuni * hoşgeldiniz * ترحيبAaiye * padhariyeआइय *पधरए * সসগতSbāgata * добродошао * ողջույն *xoş *ميں خوش آمدید * පළගනම * வரவவறப * خوش آمد

Einladung zum zweiten Treffen des interkulturellen Biogarten-Projekts in Wiehl

Ort: Evangelisches Gemeindezentrum in Wiehl, Schulstrasse 2
Zeit: Mittwoch, 17.02.2016 um 19.00 Uhr

Nachdem am 20.01.2016 das erste Treffen für das interkulturelle Biogarten-Projekt in Wiehl erfolgreich stattgefunden hat, möchten wir Sie nun zum zweiten Treffen herzlich einladen.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen biologisch gärtnern. Wer Interesse hat, kann auch an dem Lehrbienenstand im Gemeinschaftsgarten die Imkerei erlernen.

Für neue Interessierte werden wir das Projekt noch einmal kurz anhand einer kleinen Fotoshow vorstellen, um dann mit Ihnen zusammen zu besprechen, wie es weitergehen soll.

Inzwischen hat eine Hausgemeinschaft in Oberwiehl tatkräftig mit dem Gärtnern angefangen, indem sie ein Rasenstück umgegraben und mit Mist bestückt haben. Der Bau von zwei Hochbeeeten dort ist schon terminlich geplant. Eine weitere Familie hat inzwischen das ok von ihrem Vermieter und wird nun auch loslegen.

Den in Wiehl-Mülhausen möglichen Gemeinschaftsgarten würden wir erst starten, wenn es dafür genügend Interessenten gibt.

Haben Sie auch Interesse, sich an diesem Gemeinschafts-Projekt zu beteiligen?
Dann freuen wir uns, Sie beim zweiten Treffen begrüßen zu können!

Wir sind gespannt auf Ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge zu diesem Projekt.

Interkulturelles Gartenprojekt
in Zusammenarbeit mit der
Flüchtlingshilfe Wiehl

i.A. Franz Meuter und Isolde Werst
(Telefon: 02262 – 787 00 53 oder 01577 381 79 52)

Die Einladung in Englisch

 

Antiatomdemo in Lingen

Am Sonntag, 31.Januar 2016 fand im emsländischen Lingen eine Demonstration mit der Forderung KEINE BRENNSTÄBE FÜR BELGISCHE und FRANZÖSISCHE AKW  statt. Auch Mitglieder der BI Oberberg Süd für den Atomausstieg und die Energiewende waren dabei!

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im niedersächsischen Emsland. Für das 28 Jahre alte AKW Emsland ist die Abschaltung erst 2022 vorgesehen. Die benachbarte, altersschwache Brennelementefabrik der französischen Atomfirma Areva soll sogar unbefristet weiterlaufen. Dort wird der „Treibstoff“ für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt. So werden u.a. das belgische AKW Doel und die französischen AKW Fessenheim und Cattenom mit atomaren Brennelementen aus deutscher Produktion betrieben – allesamt Hochrisikoreaktoren, die ähnlich wie auch Tihange in den letzten Jahren durch ihre häufigen Störfälle in die Schlagzeilen geraten sind.

In Lingen wird ständig neuer Atommüll produziert, der noch für Millionen von Jahren weiter strahlen wird. Die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik gefährden darüber hinaus bundesweit die Menschen an den Transportwegen. Die Brennelementefabrik ermöglicht erst den Weiterbetrieb zahlreicher AKW weltweit. Ein Skandal, denn die deutsche Regierung schaltet zwar auf Druck der Bevölkerung deutsche Atomkraftwerke ab, ermöglicht aber durch die Lingener Hintertür weiterhin die Nutzung der tödlichen Technologie.

Deshalb fordern wir den vollständigen Atomausstieg und zwar jetzt!

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